WEB & DIGITAL

Erfolgreiche Teilnahme am Verbundprojekt F4DIA

Prozesse zu verbessern, zu vereinfachen und auch zu digitalisieren liegt schon seit über 10 Jahren in der GOEKELER DNA.

Schon seit 2008 ist die Verwaltung bei GOEKELER nahezu papierlos. Eine Archivierung findet größtenteils automatisiert über eine auf GOEKELER abgestimmte ECM-Software statt. Das Personalwesen wurde im Jahr 2017 ebenfalls dahingehend optimiert und somit findet sich bei GOEKELER keinerlei Ordner mit Dokumenten mehr. Gehaltsnachweise und Zeiterfassung rufen die Mitarbeiter bereits seit 2 Jahren online ab. Neben der E-Mail Kommunikation setzen wir für die interne Kommunikation (und Projektmanagement) ein weiteres digitales Tool ein. Besprechungen werden per Screen-Mirroring durchgeführt und dokumentiert. Jährlich wird ein nicht unerheblicher Betrag für Hard- und Software, Fortbildungen und Entwicklungen bereitgestellt. Die Print-Variante des Produktkatalogs wurde Ende 2018 eingestellt und in einen neuen Webshop investiert.

Um diese Entwicklung weiter voranzutreiben, Erkenntnisse zu sammeln und einen Austausch zu pflegen haben wir am Verbundprojekt „F4Dia“ teilgenommen.
Gefördert wurde das Projekt durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Träger und Initiatoren sind die Projektpartner GARP Bildungszentrum, PH Ludwigsburg, VFB Ludwigsburg, Trumpf GmbH & Co.KG und der Staatsgalerie Stuttgart .

Dank einer guten Mischung aus Workshops, Impulsvorträgen, praxisnaher Diskussion und einer umfangreichen Projektarbeit wurde es nie langweilig. Die mehrtägigen Veranstaltungen zu besuchen, neben dem Tagesgeschäft und Projekttätigkeiten, war eine echte Herausforderung,

spiegelt aber den digitalen Wandel an sich recht gut wieder. Im Fokus von F4Dia steht nicht die technische Umsetzung von digitalen Maßnahmen sondern die Qualifizierung- und Weiterbildung der Mitarbeiter.

Die aus dem Teilnehmerfeld stammenden Firmen wie Stihl, Trumpf, Metabo, Daimler, Gleason oder MAG haben sicherlich eine höhere Belegschaft doch im Kern der Sache sitzt man hier im selben Boot und konnte wertvolle Erfahrungen sammeln.

Die einzelnen Module beinhalteten die folgende Schwerpunkte:

  • Von der Vision zur Innovation / Kreative Methoden erproben, erfahren und weitergeben
  • Change Prozess / Motivation, Treiber und Widerstände
  • Lehren und Lernen in der digitalen Arbeitswelt / Pädagogischer Ansatz
  • Digitale Lernarrangements / Einsatz webbasierter Lernformen
  • Digital Roadmap / Kompetenzaufbau und Umsetzung von Industrie 4.0 Komponenten

Eine absolute Grundvoraussetzung zur Umsetzung ist jedoch die Bereitschaft und der Mut des jeweiligen Top-Managements.
Gerade als kleines Unternehmen bieten sich uns hier enorme Chancen, uns bei geringem Ressourceneinsatz zukunftsorientiert aufzustellen.

So einfach wie möglich und so schnell wie machbar. Dies gilt für die Herstellung des Produkts wie auch für alle Prozesse drumherum.

Gerade im Bereich der Losgröße 1, bei unterschiedlichen Anforderungen und hohen Qualitätsansprüchen für ein Nischenprodukt, welches nur teilautomatisiert herstellbar ist, gilt dieser Grundsatz.
Alle Nicht-Wertschöpfende Prozesse und Vorgänge sind auf das Nötigste zu minimieren und zu automatisieren bzw. intelligent zu steuern. Für alle Tätigkeiten mit direkter Wertschöpfung gilt es Fehler auszumerzen, Potenziale zu erkennen und extrem flexibel zu sein.

Dies kann nur durch den Einsatz von durchdachten und intelligenten Digtalsystemen funktionieren.

Die Mitarbeiter sind das eigentliche Know-How und Herz der Firma. Diese wollen wir durch diesen Wandel begleiten, gemeinsam wachsen und erfolgreich sein.

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